Nils Hoffmann

ProducerNils Hoffmann

Alleine fürs Mixen braucht er gut und gerne 18 Stunden pro Track. In der Musik ist er Perfektionist, aber nur da behauptet er.

Nils HoffmannFoto: Label Anjunadeep

Bevor ein Track nicht perfekt ist, jeder Ton stimmt, die Bassline die Stimmung genau unterstreicht und kein Beat dem Zufall überlassen ist, kann und will Nils Hoffmann nicht aufhören. Seine Musik muss perfekt für ihn sein. Er will stolz sein auf das, was er tut und bei jedem Mal hören ein gutes Gefühl haben. Dabei legt er auch Wert auf die Meinung anderer, bevor nicht all seine Freunde und sein Team einen Daumen hoch geben, wird der Track auch nicht veröffentlicht.

Schlagzeug, Klavier, Cello, Synthesizer

Nils Hoffmann kommt aus Berlin und hat eigentlich schon immer gerne Musik gemacht. Als Kind spielte er Schlagzeug und hatte Klavierunterricht, hin und wieder probierte er sich auch an anderen Instrumenten wie Cello aus. 2010 versuchte er sich dann aber zum ersten Mal an der elektronischen Musik. Sein erstes Studio befand sich in einem Keller in Berlin Kreuzberg. Er teilte es sich mit einem seiner Freunde und eigentlich bestand es nur aus seinem Laptop. Bis heute fühlt er sich in kleinen Studios am wohlsten. Wenn er alleine für sich mit seinem Laptop ist, entstehen seine besten Tracks.

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Die persönliche Note

Seine ersten großen Vorbilder der elektronischen Musik waren Trentemoller oder Paul Kalkbrenner. Bis heute nimmt er aus diesen Ursprüngen Inspiration für seine melodischen, progressiven und deepen House. 2020 erschien schließlich sein Debüt-Album „Once In A Blue Moon“. Auch daran erkannte man schnell wieder seine perfektionistische Ader, denn an diesem Album saß er ganze drei Jahre. Es war sein Debütalbum, natürlich musste gerade dabei alles so sein, wie er es sich vorgestellt hatte.

Für Nils Hoffmann ist es am wichtigsten, dass seine Musik aus der Masse raus sticht und jeder bei jedem seiner Tracks seine persönliche, einzigartige Note hört. Wenn das bedeutet, dass er an einem Track mehrere Tage sitzt, nimmt es der Producer gerne in Kauf.

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