J. Axel
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J. Axel
Producer

J. Axel

Er hat viele Namen und macht verschiedene Arten von Musik. Der Unterschied prägt sein Leben und seine Karriere.

Man kennt ihn vor allem als Ronin, TLS oder J. Axel, Jonathan Axelsson hat im Laufe seiner Musikkarriere schon unter verschiedenen Namen und Labels Musik aus unterschiedlichen Genres veröffentlicht. Festlegen will er sich nämlich nicht. Wie soll er das auch können? Im Laufe eines Lebens verändert sich jeder von uns ständig weiter – jeder von uns hatte vermutlich mal einen anderen Musikgeschmack, für den er sich rückblickend vielleicht auch ein bisschen schämt. Man muss ausprobieren, um rauszufinden, wer man wirklich ist. Warum sollte es Musikern anders gehen? Genau das hat sich auch J. Axel gefragt und seine Musik immer seinem Wandel angepasst.

Von Rock über Klassik zu House

Der Schwede kam durch seinen Vater erst mal mit Rock in Berührung, lernte gleichzeitig aber Klavier und hatte deshalb auch Einblicke in die Klassik. Mit 12 begann er zum ersten Mal damit, elektronische Musik zu machen und im Laufe seiner Pubertät baute er sich ein ganzes Equipment aus Synthesizer und Studioausrüstung zusammen. Mitte der 90er entdeckte er vor allem seine Leidenschaft für Deep House und in diesem Genre veröffentlichte er unter dem Pseudonym Ronin seine ersten Tracks. Schnell bekam er damit die Aufmerksamkeit verschiedener international anerkannter Musikproduzenten und einer von ihnen gab ihm seinen Künstlernamen J. Axel.

Every Part Of The World
Every Part Of The World
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Vielfalt der Welt

Gemeinsam mit der Sängerin Astrid Suryanto veröffentlichte er 2006 sein erstes Album mit dem er auch weltweit auf Tournee ging. Danach beschloss Jonathan allerdings J. Axel erst mal an den Nagel zu hängen und begann als TLS Shoegaze (eine Art von Rockmusik) zu produzieren. Zwei Jahre später widmete er sich aber wieder der House Musik und veröffentlichte sein zweites Album als J. Axel.

Seine Musik ist bunt und vielfältig, genauso wie das Leben und unsere Welt. In seinem dritten Album baute J. Axel auch immer wieder Einflüsse der südafrikanischen Kultur. Er lässt sich nicht reinreden und ist mit seinem ständigen Wandel und dem Unterschied in sich selbst immer erfolgreich gewesen.

(A. Kohler)