Amy Wawn

Sängerin / Songwriterin Amy Wawn

Musik, Kunst und Kultur sind für ein glückliches Leben absolut notwendig. Sie tut alles dafür, dass wir das niemals vergessen.

Amy Wawn   Foto: Rose Rabbit

Manchmal muss man seine Heimat verlassen, um an einem anderen Ort seinen richtigen Platz zu finden, auch wenn es einem schwerfällt. Genau so war es auch für Amy Wawn. Sie ist aufgewachsen in Zimbabwe: Ihre ganze Kindheit und Jugend war geprägt von den Freuden, die die Musik mit sich bringt. Ihre Mutter hat immer für sie gesungen und gemeinsam mit der Familie hat man stets Musik gemacht.

Kein Geld für die Kultur

Kunst, Kultur und vor allem Musikerinnen und Musiker haben es in Zimbabwe allerdings nicht leicht. Das Geld ist knapp und die Menschen haben nicht die Ressourcen, um es für Konzerte oder Ähnliches auszugeben. Eine Karriere als Musikerin in ihrer Heimat schien aussichtslos und so entschied sich Amy 2017 dazu nach London zu gehen. „It’s always the easiest thing for people to cut off from their budget. Even though it’s so necessary. It brings joy and a feeling of meaning and purpose to our life“, sagte sie in einem Interview mit TALENTBANQ on Soho Radio.

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Musik als Trostspender

In London angekommen, trat sie in verschiedenen Kneipen auf und machte sich nach und nach einen Namen in der Musikszene der Stadt. Ein Jahr später veröffentlichte sie ihre Debüt-EP „The Suspects“. In ihrer Musik verwebt sie verschiedene Einflüsse aus ihrer neuen und alten Heimat. Sie mischt Celtic Sound mit Blues und gemeinsam mit anderen Künstlerinnen und Künstlern, wie zum Beispiel Nihil Young verwebt sie diese auch in elektronische Musik.

Mit ihren Auftritten und ihrer Musik setzt sie sich auch weiterhin dafür ein, dass die Kunst und Kultur auch in schwierigen Zeiten nicht untergehen. Amy Wawn ist der Überzeugung, dass gerade Musik in solchen Zeiten der größte und beste Trostspender ist. Im Interview mit Soho Radio sagte sie dazu: „„It’s heartbreaking: When bad things happen, the first things to suffer are arts and the creative industry.“

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